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Kein Redner: Debatte um Islamunterricht fällt aus

07.02.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Weil sich kein Redner im Hessischen Landtag rechtzeitig gemeldet hat, ist die Debatte über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem türkischen Moscheeverband Ditib beim islamischen Religionsunterricht nicht zustande gekommen. Redebeiträge werden im Plenum beim Landtagspräsidium mit einem Zettel angemeldet. Als am Donnerstag beim Aufruf des Tagesordnungspunktes, der von der AfD-Fraktion beantragt worden war, kein Zettel vorlag und auch nicht kurzfristig nachgereicht wurde, fuhr Landtagsvizepräsidentin Karin Müller (Grüne) in der Tagesordnung fort. Statt über Ditib wurde über das Dieselfahrverbot debattiert.

  • Ein Junge liest während des islamischen Religionsunterrichts in einem Schulbuch. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Junge liest während des islamischen Religionsunterrichts in einem Schulbuch. Foto: Oliver Berg/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ob das Land Hessen die Zusammenarbeit mit dem Moscheeverband fortsetzt, ist noch offen. Dieser musste auf Anordnung von Kultusminister Alexander Lorz (CDU) bis Ende vergangenen Jahres seine Unabhängigkeit vom türkischen Staat beweisen. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Das Land will in den nächsten Wochen entscheiden, ob die Kooperation fortgesetzt wird.

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