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Kein Regen in Sicht: Erste Kreise verbieten Wasserentnahme

06.07.2019 - Die Pflanzen dorren, die Flüsse schwinden - Regen ist derzeit Mangelware in Hessen. Daran wird sich auch die nächsten Tage kaum etwas ändern. Die ersten Landkreise reagieren bereits.

  • Blick über die Lauter auf das osthessische Lauterbach mit alten Fachwerkhäusern. Foto: Uwe Zucchi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick über die Lauter auf das osthessische Lauterbach mit alten Fachwerkhäusern. Foto: Uwe Zucchi/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Offenbach/Lauterbach (dpa/lhe) - Die Trockenheit hat Hessen weiter fest im Griff: Mindestens bis zum Mittwoch erwarten Meteorologen keine nennenswerten Niederschläge. Auch bis Ende der kommenden Woche ist der von vielen ersehnte große Regen nicht in Sicht. «Es sieht derzeit nicht danach aus, als ob da viel kommt», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Offenbach.

Der Vogelsbergkreis verhängte wegen der anhaltenden Trockenheit am Samstag ein Verbot für die Wasserentnahme aus Bächen, Seen und Flüssen. «Wir wollen damit unsere Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden bewahren», begründete Landrat Manfred Görig (SPD) die Entscheidung. Damit folgt der Vogelsbergkreis dem Main-Taunus-Kreis, der bereits am Donnerstag eine entsprechende Verfügung ausgesprochen hatte.

Im Vogelsberg führen nach Angaben des Kreises einige Gewässer nur noch sehr wenig Wasser; eine Änderung der Situation sei «im Moment nicht absehbar». Die Kreisverwaltung in Lauterbach hatte wegen der Trockenheit bereits im vergangenen Sommer eine Wasserentnahme verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 100 000 Euro rechnen.

Das Umweltministerium in Wiesbaden hatte am Freitag zum sorgsamen Umgang mit Wasser aufgefordert. «Wir haben hier in Hessen stabile Grundwasservorkommen und können die Versorgung der Bevölkerung aus diesen sicherstellen. Trotzdem müssen wir sorgsam mit diesem kostbaren Gut umgehen», sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne).

Lediglich in der Nacht zum Sonntag kann es laut DWD ein wenig regnen. Dabei sinken die Temperaturen auf angenehme Werte zwischen 9 und 14 Grad im Rhein-Main-Gebiet. Am Sonntag werden Höchstwerte von 24 erreicht, ab Montag pendeln die Temperaturen zwischen 18 Grad im Norden und sommerlichen 24 Grad im Süden.

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