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Keine «gemähte Wiese»: Eintracht-Coach warnt vor Bielefeld

18.09.2020 - Es geht wieder los für die Frankfurter Eintracht. Im ersten Bundesligaspiel ist Arminia Bielefeld der Gegner. Trainer Hütter maht seine Spieler, den Aufsteiger nicht zu unterschätzen. Ein erfolgreicher Start wäre wichtig. Denn: Hütter träumt von Europa.

  • Frankfurts Evan N`Dicka. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Evan N`Dicka. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Es ist trotz des sehr späten Saisonstarts längst noch nicht Weihnachten. Eintracht-Trainer Adi Hütter hat aber schon jetzt einen großen Wunsch. «Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann die Schlagzeile: Eintracht spielt international. Das würde mir gefallen», sagte der 50-jährige Österreicher vor dem ersten Spiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr/Sky). «Doch das ist ein sehr, sehr großes Ziel.»

Auch die Erwartungen von Sportvorstand Fredi Bobic zielen nach den Europa-League-Teilnahmen in den vergangenen zwei in die gleiche Richtung, werden aber von ihm dezenter formuliert. «Ich sehe uns als Jäger, die da vorne reinstoßen wollen. Wir werden alles dransetzen, wieder eine richtig gute Rolle zu spielen und mindestens einen einstelligen Platz zu erreichen», erklärte er - nicht ohne hinzuzufügen, dass «Europa wieder unsere Sehnsucht» sei.

Um diese kühnen Träumereien nicht gleich zu dämpfen, darf sich der Tabellenneunte des Vorjahres gegen den Aufsteiger keinen Blöße erlauben. Deshalb warnte Hütter eindringlich, die Partie nicht wie «eine gemähte Wiese» zu sehen und zu glauben, sie sei schon vorher gewonnen. «Im Spazieren gehen wird das nicht gehen.» Wie in den letzten zwei Spielzeiten unter seiner Regie wolle man zum Auftakt siegen: «Wir wünschen uns einen positiven Start. Die Bielefelder können gut Fußball spielen. Da müssen wir dagegen halten.»

Das große Ziel, wieder in die Europa League zurückzukehren, liegt in weiter Ferne. Zumal die bisherige Transferpolitik der Hessen diesen Wunsch nicht befördert. Abgesehen von Steven Zuber, der von der TSG 1899 Hoffenheim gekommen ist, gab es noch keinen arrivierten Zugang, dafür aber vor wenigen Tagen die Ausleihe von Stürmer Gonçalo Paciência an den FC Schalke 04.

«Wir haben unglaubliches Vertrauen in diesen Kader. Ich habe schon jetzt ein gutes Gefühl bei dieser Mannschaft», sagte Hütter dennoch pflichtgemäß am Donnerstag. Spielertransfers sind wegen der Pandemie immerhin noch bis zum 5. Oktober möglich. «Da kann noch einiges passieren. Ich sage nicht, dass keiner kommt, sage aber auch nicht, dass einer kommt», meinte er.

Etwas konkreter wurde Hütter, was die Personalsituation gegen Arminia Bielefeld angeht. Verteidiger Evan N'Dicka kann nicht spielen. Der 21 Jahre alte Franzose hatte sich im DFB-Pokalspiele beim Drittligisten TSV 1860 München eine Verletzung am Syndesmoseband zugezogen. Dagegen wird Offensivspieler Filip Kostic, der zuletzt im Pokalspiel wegen einer Sperre nicht eingesetzt werden durfte, in der Startformation stehen.

Dass im ersten Saisonspiel zumindest 6500 Zuschauer zugelassen werden, begrüßte Hütter. «Es spielt eine kleine emotionale Rolle, denn es ist eine lange Zeit her, dass Zuschauer bei uns im Stadion waren.» Keine all zu große Bedeutung hat hingegen, dass die Eintracht seit sechs Pflichtspielen gegen Bielefeld ungeschlagen ist (drei Siege und drei Remis), weil der letzte Erfolg fast 14 Jahre her ist.

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