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Klinik reagiert auf Vorwürfe über Patienten-Fixierung

21.10.2019 - Wetzlar (dpa/lhe) - Nach einem Fernsehbericht über eine stundenlange Fixierung eines Patienten haben die Lahn-Dill-Kliniken auf Vorwürfe reagiert. «Wir setzen uns mit allen kritischen Äußerungen und Vorwürfen selbstkritisch und akribisch auseinander», teilte das Krankenhaus am Montag in Wetzlar hin. Gegen ungerechtfertigte Vorwürfe wehre man sich aber.

  • Eine mit einem Textilband festgebundene Hand eines Patienten. Foto: Hans-Jürgen Wiedl/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine mit einem Textilband festgebundene Hand eines Patienten. Foto: Hans-Jürgen Wiedl/zb/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Magazin «defacto» des Hessischen Rundfunks hatte Anfang Oktober über einen Parkinsonpatienten berichtet, der laut Angehörigen 16 Stunden lang ohne richterliche Genehmigung an fünf Punkten am Körper fixiert worden sein soll. Die Lahn-Dill-Kliniken räumten ein, dass in der akuten Situation versäumt worden sei, die erforderliche Genehmigung einzuholen. Die Behandlung des Patienten sei aber «therapeutisch korrekt und angemessen» durchgeführt worden.

Dem hr zufolge gibt es mittlerweile weitere Vorwürfe gegen die Lahn-Dill-Kliniken, etwa zur angeblich falschen Verwendung von Desinfektionsmitteln auf der Intensivstation. Eine Sprecherin des Krankenhauses sagte dazu, die Vorwürfe seien pauschal erhoben worden, so dass man diesen auf dieser Basis nicht nachgehen könne.

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