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Klinsmann sieht großen Schritt: Eintracht hat «Wut»

07.12.2019 - Den ersten Punkt geholt, den ersten Sieg erneut verpasst: Hertha BSC muss unter Jürgen Klinsmann weiter auf den großen Befreiungsschlag warten. Der ehemalige Bundestrainer gibt sich trotzdem zufrieden.

  • Berlins Trainer Jürgen Klinsmann (M) sitzt neben Berlins Co-Trainer Alexander Nouri (l) auf der Bank. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Berlins Trainer Jürgen Klinsmann (M) sitzt neben Berlins Co-Trainer Alexander Nouri (l) auf der Bank. Foto: Uwe Anspach/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa) - Dieser Fußball-Abend hat Jürgen Klinsmann trotz klirrender Kälte und strömendem Regen Spaß gemacht. Der neue Trainer von Hertha BSC sah zwar, wie sein Team eine 2:0-Führung vergab und bei Eintracht Frankfurt noch 2:2 (1:0) spielte. Für den ehemaligen Bundestrainer überwog aber dennoch deutlich das Positive. «Letztendlich ist das 2:2 absolut in Ordnung. Für uns ist es ein großer Schritt nach vorne. Wenn man unten drin hängt, nimmt man jeden Punkt gerne mit», befand Klinsmann, der mit einem Punkt aus seinen ersten zwei Spielen nicht gerade einen Glanzstart in der Fußball-Bundesliga hingelegt hat.

Dabei machten die Treffer von Dodi Lukebakio (30. Minute) und Marko Grujic (63.) sogar Hoffnung auf den ersten Dreier. Dieser wäre aber angesichts des deutlichen Chancenvorteils und der Überlegenheit der Eintracht mehr als schmeichelhaft gewesen.

«In Summe gesehen hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Für unseren Aufwand haben wir zu wenig Ertrag», sagte Frankfurts Coach Adi Hütter, der Klinsmanns These vom ausgeglichenen Spiel und dem gerechten Remis nicht wirklich zustimmen wollte. Auch habe sein Team ein wenig «Wut» verspürt aufgrund so mancher Entscheidung von Schiedsrichter Christian Dingert, sagte Hütter.

Martin Hinteregger (65.) und Sebastian Rode (86.) sicherten der Eintracht zwar noch einen Punkt, doch nach zuletzt drei Niederlagen hilft der auch nicht wirklich weiter. «Was die Ergebnisse betrifft, sind wir sicherlich nicht ganz zufrieden. Wenn ich sehe, wie die Mannschaft Fußball spielt, wird mir aber nicht angst und bange», sagte Hütter, dem mit den Hessen in der kommenden Woche das wichtige Europa-League-Spiel gegen Vitoria Guimaraes bevorsteht. Mit einem Sieg würde die Eintracht sicher international überwintern.

Von solchen Aussichten kann Klinsmann in der Hauptstadt derzeit nur träumen. Die Realität heißt nach dem 2:2 zum Auftakt des 14. Spieltags weiter Relegationsplatz und Abstiegskampf. «Wir wissen, es geht nur ein Schritt nach dem anderen und ein Tag nach dem anderen», erklärte der Hertha-Trainer. Am kommenden Wochenende gegen Freiburg solle dann der erste Sieg folgen.

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