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Krisensitzung bei der Awo: Kreisausschuss trat zusammen

03.12.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Angesichts der Ermittlungen wegen Betrugsverdachts gegen Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt haben sich Ortsvereinsvorsitzende und Delegierte des Frankfurter Awo-Kreisverbandes ausgesprochen. Auf der außerordentlichen Krisensitzung ging es am Dienstagabend um die in Medienberichten gegen die Frankfurter Awo erhobenen Vorwürfe über ungewöhnlich hohe Gehaltszahlungen an einzelne Mitglieder. «Wir möchten unseren Mitgliedern die Möglichkeit bieten, in einem geschützten Rahmen eine offene Aussprache zu führen», begründete ein Sprecher die geschlossene, verbandsinterne Sitzung.

  • Das Logo der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist auf einem Papier zu lesen. Foto: Holger Hollemann/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist auf einem Papier zu lesen. Foto: Holger Hollemann/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Verantwortliche des Awo-Kreisverbandes Frankfurt wegen des Verdachts des Betruges und der Untreue mit Geldern der Stadt. Dabei geht es um Gelder, die die Stadt für den Betrieb von zwei Flüchtlingsheimen der Awo gezahlt hat.

In den jüngsten Berichten war es um besonders hohe Gehaltszahlungen an bestimmte Mitarbeiter des Frankfurter Kreisverbandes und teure Dienstwagen gegangen. Auch der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) geriet in die Kritik nach Berichten, dass seine damalige Lebensgefährtin und heutige Ehefrau als Leiterin einer Awo-Kindertagesstätte einen Dienstwagen und ein Gehalt bezogen haben soll, das deutlich über dem von Kollegen in vergleichbaren Positionen gelegen habe. Sowohl Awo als auch Feldmann wiesen Vorwürfe in Erklärungen zurück.

Bei der Ankündigung der außerordentlichen Sitzung hieß es, dem Kreisausschuss solle unter anderem eine Neuwahl des Präsidiums im Rahmen einer Kreiskonferenz im ersten Quartal 2020 vorgeschlagen werden, «um das Präsidium mit dem vollen Vertrauen der Mitgliedschaft neu auszustatten». Zudem waren schon zuvor eine «Transparenzoffensive» und ein externer Compliance Officer angekündigt worden, um die Vorwürfe aufzuarbeiten.

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