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Kühne-Hörmann: Bedrohung durch Internetkriminalität nimmt zu

22.05.2019 - Wiesbaden (dpa/lhe) - Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) rechnet mit einem weiteren Anstieg der Internetkriminalität. Das Bedrohungspotenzial nehme deutlich zu und die Sicherheitslücken vergrößerten sich, sagte die Ministerin am Mittwoch im hessischen Landtag in Wiesbaden. Gerade auch Unternehmen müssten deswegen noch mehr sensibilisiert werden. Die meisten Straftaten würden noch immer nicht angezeigt.

  • Eva Kühne-Hörmann (CDU), Justizministerin des Landes Hessen, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eva Kühne-Hörmann (CDU), Justizministerin des Landes Hessen, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Arne Dedert/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Landesregierung werde die Anstrengungen für die Ermittlung der Täter und zum Schutz der Opfer verstärken, versicherte die Justizministerin. Kühne-Hörmann verwies dabei auch auf den Anstieg des Personals bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT). Diese Sondereinheit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wurde 2010 eingerichtet und ist auf die Verfolgung von Straftaten im World Wide Web spezialisiert.

Die Landtagsopposition warf Schwarz-Grün dagegen vor, zu wenig Personal für die hessischen Staatsanwaltschaften und Gerichte bereitzustellen. Auch sollte es mehr Sachdiskussionen als reflexartige Rufe nach Strafverschärfungen geben, mahnten Redner der Oppositionsfraktionen. Die SPD machte sich zudem erneut für eine Dunkelfeldstudie zur Internetkriminalität stark.

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