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Leichte Lockerung der Regeln für Kontakte, Handel und Sport

04.03.2021 - Es sind erste kleine Schritte raus aus dem Corona-Lockdown: Ab kommenden Montag werden die Regeln im Kampf gegen die Pandemie etwas gelockert. Das betrifft etwa private Treffen und Freizeitsport, aber auch den Handel.

  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fabrizio Bensch/Reuters/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Foto: Fabrizio Bensch/Reuters/Pool/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hessen wagt vom kommenden Montag an weitere vorsichtige Öffnungsschritte des Corona-Lockdowns. Unter anderem sollen die Beschränkungen bei privaten Kontakten etwas gelockert werden. Unter strengen Vorgaben und mit einem persönlichen Termin darf man wieder in einem Geschäft einkaufen gehen. Für Kinder im Alter von unter 14 Jahren wird Sport im Freien erleichtert, und auch ein Besuch im Zoo oder Museum ist wieder möglich. Grundsätzlich wird der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angesichts weiter hoher Infektionszahlen bis zum 28. März verlängert.

«Worauf wir uns von Seiten der Länder in den langen Verhandlungen mit dem Bund verständigt haben, ist ein Kompromiss», erklärte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts. «Denn wir müssen weiterhin vorsichtig sein, um das Erreichte nicht zu gefährden.» Die Instrumente Impfen und Testen würden helfen, den Weg aus dem Lockdown behutsam zu gehen.

In Hessen gibt es bereits leichte Lockerungen der Corona-Maßnahmen mit dem Wechselunterricht für die Schüler der Klassen eins bis sechs sowie der Öffnung der Friseurläden.

Die Regierungschefs von Bund und Ländern hatten sich am späten Mittwochabend nach langen Verhandlungen auf eine stufenweise Öffnungsstrategie geeinigt. Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden alle Erleichterungen jedoch wieder gestrichen.

Ab Montag hat jeder Bürger Anspruch darauf, einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest durchführen zu lassen - unabhängig von möglichen Covid-19-Symptomen. Das ist nach den Worten von Bouffier etwa beim Arzt, in der Apotheke oder im Testzentrum möglich. «Die ausreichende Verfügbarkeit von Schnelltests sowie die Zulassung erster Produkte zur Selbstanwendung ermöglichen, den Baustein «Testen» weiter auszubauen», erläuterte Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne).

Zu den angekündigten Lockerungen zählt, dass sich ab dem 8. März wieder maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Dazugehörige Kinder bis 14 zählen nicht mit. Bislang galt: ein Haushalt plus eine weitere Person, dazugehörige Kinder bis 14 zählten ebenfalls nicht mit. Auch Einkaufen mit einer vorherigen Terminvereinbarung unter strengen Hygieneregeln ist von kommender Woche an wieder möglich.

«Der Lockdown hat sehr gut gewirkt. Die Zahlen sind drastisch nach unten gegangen», sagte Bouffier. Durch die neuen Varianten habe es aber zuletzt eine Seitwärtsbewegung und einen leichten Anstieg gegeben. Bei den Öffnungen gehe das Land den Gleichschritt «Vorsicht, Vertrauen und Verantwortung», betonte Bouffier und warnte angesichts der Virus-Varianten vor zu schnellen Lockerungen. Man dürfe auch nicht das völlig falsche Signal setzen, die Pandemie sei vorbei.

In den Krankenhäusern und bei den Todesfällen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion habe es in den vergangenen Wochen eine positive Entwicklung gegeben, sagte Klose. Dies habe auch damit zu tun, dass inzwischen mehr als 80 Prozent der Bewohner in den Alten- und Pflegeheimen geimpft seien. Klose kündigte an, dass spätestens im April niedergelassene Ärzte beim Impfen flächendeckend mit eingebunden werden sollen. Anfang bis Mitte April werde voraussichtlich sehr viel mehr Impfstoff zur Verfügung stehen, sagte Bouffier.

Die nun beschlossenen Maßnahmen sind zunächst bis 28. März befristet. Am 22. März wollen die Regierungschef sich zu neuen Beratungen über die Corona-Regeln treffen.

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