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Maifestspiele erinnern mit Friedenskonzert an Kriegsende

13.02.2020 - Wiesbaden (dpa/lhe) - 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa wird es bei den Internationalen Maifestspielen in Wiesbaden ein Friedenskonzert geben. Am 8. Mai steht im Hessischen Staatstheater das «War Requiem» von Benjamin Britten (1913-1976) auf dem Programm. «Auf der Bühne gedenken wir der Opfer von menschenverachtender Gewalt, senden ein Signal für den Frieden und zeigen, für was Theater steht: Offenheit, Vielfalt und Toleranz», sagte Hessens Kunstministern Angela Dorn (Grüne) am Donnerstag in Wiesbaden laut einer Mitteilung.

  • Angela Dorn (Die Grünen), Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Angela Dorn (Die Grünen), Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Festspiele (1. bis 31. Mai) stehen unter dem Motto «O sink hernieder, Nacht der Liebe», ein Zitat aus Richard Wagners «Tristan und Isolde». Die Festspiele werden dieses Jahr mit dieser Oper eröffnet, in einer Inszenierung des Staatstheater-Intendanten Uwe Eric Laufenberg. Die Wahl des Mottos sei ein Bekenntnis dazu, dass die Kunst (wie auch die Liebe) anderen Regeln folgt als denen der Alltagswelt, hieß es.

Das Musiktheater-Programm spanne sich gleichsam zwischen den nächtlichen Polen des Lebens auf: Zwischen der weltauslöschenden Liebe von Tristan und Isolde, den albtraumdurchwirkten Nächten der Klytämnestra in der Oper «Elektra» (Richard Strauss) und der irritierend-surrealen Begegnung mit der verlorenen eigenen Nase in der Tanz-Rap-Oper «The Nose». Bei den Festspielen gibt es auch Schauspiel, Lesungen, Tanz und ein Programm speziell für junges Publikum.

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