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Mann steht 35 Jahre nach Schüssen auf Polizist vor Gericht

15.02.2019 - Hannover (dpa/lni) - Knapp 35 Jahre nach den Schüssen eines Einbrechers auf einen Polizisten in Hannover steht der mutmaßliche Täter wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht. Während der heute 61 Jahre alte Angeklagte sich zu dem Vorwurf am Freitag zu Prozessbeginn nicht äußern wollte, schilderte der Kriminalbeamte unter Tränen, wie ihm der Täter damals nach einer Verfolgungsjagd eine Pistole auf den Rücken drückte und abdrückte. Der heute 59-jährige Polizist wurde durch den Lungensteckschuss lebensgefährlich verletzt. Er hatte nachts mitbekommen, dass zwei Männer in einen unter seiner Wohnung gelegenen Laden eingebrochen waren. Daraufhin nahm er die Verfolgung auf.

  • Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Während der Mittäter damals gefasst und zu einer Jugendstrafe verurteilt wurde, konnte der Schütze fliehen. Erst durch akribische Polizeiarbeit wurde der tatverdächtige Kosovare schließlich 2016 bei der Einreise nach Albanien festgenommen. Nach einem juristischen Tauziehen wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Dass die Tat nach so langer Zeit noch vor Gericht kommt, hängt damit zusammen, dass Mord und auch versuchter Mord nicht verjähren.

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