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Mann vor Gaststätte getötet: 31-Jähriger vor Einweisung

05.05.2020 - Wegen der Tötung eines Mannes mit drei Messerstichen muss sich seit Dienstag ein 31-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag aus, hat jedoch bereits die Unterbringung des psychisch kranken Portugiesen in einem Krankenhaus beantragt. (AZ 3690 Js 243135/19)

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der am ersten Verhandlungstag verlesenen Antragsschrift trafen der mutmaßliche Täter und sein Opfer im September vergangenen Jahres zufällig vor einer Gaststätte in Frankfurt-Preungesheim aufeinander, die der 57-Jährige gerade verlassen hatte. Ohne weitere Vorwarnung erhielt er drei Stiche in den Oberkörper. Das Opfer starb noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen und dem immensen Blutverlust.

Nur zwei Wochen davor war der Beschuldigte bereits vor einem Supermarkt im Frankfurter Nordend aufgefallen. Einem 39-Jährigen verpasste er den Angaben zufolge einen Kopfstoß und schlug ihm ins Gesicht. Dabei bedrohte er das Opfer auch noch mit einem Messer. Laut einem psychiatrischen Gutachten leidet der mutmaßliche Täter unter Schizophrenie und Verfolgungswahn. Der Sachverständige bescheinigte ihm krankheitsbedingte Schuldunfähigkeit. Zu den Vorwürfen äußerte sich der Angeklagte bislang noch nicht.

Die Schwurgerichtskammer will den Prozess noch im Mai abschließen.

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