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Maskenpflicht: Gericht weist Beschwerde von Schüler zurück

27.10.2020 - Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe in Wiesbaden bestätigt. Er wies am Dienstag die Beschwerde eines Schülers dagegen ab. Es bestehe eine infektionsschutzrechtliche Gefahrenlage, entschieden die Kasseler Richter. Die Anordnung stelle eine Schutzmaßnahme dar, die die Verbreitung von Covid-19 verhindern solle. Die Stadt habe dabei das ihr eingeräumte Handlungsermessen fehlerfrei ausgeübt. Der Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs ist unanfechtbar.

  • Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Atemschutzmaske liegt neben einem Federmäppchen. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Schüler hatte sich gegen eine Allgemeinverfügungen der Landeshauptstadt Wiesbaden gewehrt. Diese hatte das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe bis zum 1. November angeordnet. Der Kläger hatte argumentiert, durch diese Pflicht massiv beeinträchtigt zu sein. Doch in den Augen der Richter ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verhältnismäßig.

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