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Mehr als 3000 Briten wollen Hessen werden

28.01.2020 - Kassel/Darmstadt/Gießen (dpa/lhe) - Mehr als 3000 Briten haben in den vergangenen drei Jahren in Hessen Anträge auf Einbürgerung gestellt. Weil viele im Finanzzentrum Frankfurt arbeiten, ging ein Großteil im Regierungspräsidium Südhessen ein. Die Behörde in Darmstadt registrierte 2697 Anträge seit 2017. Im Regierungspräsidium Gießen waren es 213, in Kassel 184.

  • Ein britischer und ein deutscher Reisepass. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein britischer und ein deutscher Reisepass. Foto: Britta Pedersen/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Ungewissheit über den Brexit im vergangenen Jahr befeuerte die Nachfrage nach der deutschen Staatsbürgerschaft offenbar. Rund die Hälfte der insgesamt gestellten Anträge ging 2019 ein. Laut den Regierungspräsidien hat der Großteil der Anträge in der Regel Erfolg.

Wer deutscher Staatsbürger werden will, stellt den Antrag auf Einbürgerung im Standesamt seines Wohnorts. Die Kommune leitet diese an die Regierungspräsidien weiter. Im Falle eines Brexits ohne Abkommen könnten Bewerber die britische Staatsangehörigkeit nur behalten, wenn der Einbürgerungsantrag vor dem Austritt aus der EU gestellt werde.

Die britische Bevölkerung hatte im Juni 2016 mit knapper Mehrheit für den EU-Austritt gestimmt. Nach langwierigen Verzögerungen will Großbritannien nun am 31. Januar die Staatengemeinschaft verlassen. Das Abkommen sieht eine Übergangsphase bis Ende 2020 vor, in der praktisch alles beim Alten bleibt und in der die künftigen Beziehungen geklärt werden sollen.

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