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Mehr gesundheitliche Betreuung an Schulen in Hessen

09.03.2021 - Hessen will die gesundheitliche Betreuung an den Schulen im Land verbessern. Weitere zehn Schulkrankenschwestern sollen dafür bei der Erstversorgung und Beratung von Schülern helfen, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion in Wiesbaden mit. Diese sogenannten Schulgesundheitsfachkräfte sollen nach den Plänen des Kultusministeriums noch im laufenden Schuljahr 2020/21 zum Einsatz kommen.

  • Ein leerer Klassenraum. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein leerer Klassenraum. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wegen der Corona-Pandemie wird derzeit nur für die Schüler der Klassen eins bis sechs Wechselunterricht in der Schule angeboten. Die Jahrgangsstufen sieben bis elf lernen im Distanzunterricht. Alle Abschlussjahrgänge haben dagegen bereits wieder Präsenzunterricht in Hessens Schulen.

Die Stellen werden nach Angaben des Kultusministers Schulen in Frankfurt am Main, Offenbach am Main, Hanau, Rüsselsheim am Main, Wiesbaden und Kassel zur Verfügung stehen. Es handele sich um unbefristete Stellen. Die Krankenschwestern sollen in ihrer Arbeit nicht den öffentlichen Gesundheitsdienst ersetzen, ihn aber maßgeblich unterstützen, erklärte Lorz.

Ausgangspunkt für diese Personalmaßnahme war ein Modellprojekt an zehn allgemeinbildenden Schulen in Frankfurt und Offenbach. Dabei waren zehn Schulgesundheitsfachkräfte im Zeitraum von April 2017 bis Dezember 2018 erprobt worden. Aufgrund der positiven Bewertung der Testphase war vom hessischen Landtag im Haushalt 2020 eine Erhöhung um zehn Stellen für diese Fachkräfte beschlossen worden.

Die Fachkräfte sollen neben der Akutversorgung von erkrankten und verletzten Kindern laut Kultusministerium auch für die Betreuung chronisch kranker und behinderter Schüler zuständig sein. Auch für Präventionsmaßnahmen oder die unterrichtsbegleitende Unterstützung der Lehrer sollen sie eingesetzt werden. Für die Schüler sollen die Schulkrankenschwestern auch eine Ansprechpartnerin bei körperlichen oder emotionalen und sozialen Problemen sein. Sie beraten nach Angaben des Kultusministers unter Schweigepflicht.

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