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Polizei ermittelt nach Zugunfall gegen Lokführer

21.01.2020 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach einem Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof mit fünf Verletzten hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen den Lokführer aufgenommen. Die Beamten vermuten einen Fahrfehler als Unfallursache und werfen dem Fahrer des Regionalexpresses eine «Gefährdung des Bahnverkehrs» vor. Einen technischen Defekt schloss die Bundespolizei am Dienstag nach Angaben eines Sprechers zunächst aus.

  • Die Lok steht an dem Prellbock, auf den sie zuvor im Hauptbahnhof aufgefahren war. Foto: Frm/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Lok steht an dem Prellbock, auf den sie zuvor im Hauptbahnhof aufgefahren war. Foto: Frm/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der aus Kassel kommende RE 30 war am Montag am Ende des Gleises 16 gegen den Prellbock gestoßen. Durch den Aufprall stürzten mehrere Menschen an Bord des Zuges. Eine 60 Jahre alte Reisende verletzte sich schwer an Kopf und Rücken. Drei weitere Reisende und eine Zugbegleiterin verletzten sich leicht. Nach Bahn-Angaben entstanden keine großen Schäden am Gleis.

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