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Merkel zum Fall Lübcke: «Bedrückende Nachrichten»

17.06.2019 - Meseberg (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Fall des Mordes an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke von «bedrückenden Nachrichten» gesprochen. Nach Gesprächen mit Gewerkschafts- und Arbeitnehmervertretern auf Schloss Meseberg in Brandenburg sagte Merkel am Montag, allen Verdachtsmomenten müsse jetzt intensiv nachgegangen werden. «Deshalb ist es sehr richtig und wichtig, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernommen hat, dass alle Hintergründe aufgeklärt werden und zwar schnellstmöglich.» Sie hoffe, dass man bald umfassende Klarheit habe und dann die abschließenden Bewertungen vornehmen könne. «Heute ist ein Tag, an dem wir alle in Gedanken bei der Familie und den Freunden von Walter Lübcke sind», sagte Merkel.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), wartet auf den Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt. Foto: Michael Kappeler © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), wartet auf den Beginn der Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt. Foto: Michael Kappeler © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass der Mord an Lübcke einen rechtsextremistischen Hintergrund hat. In Untersuchungshaft sitzt der 45-jährige Stephan E., der dringend verdächtig ist, Lübcke heimtückisch durch einen Kopfschuss getötet zu haben. Nach dem Tod des Regierungspräsidenten hatten hasserfüllte und hämische Reaktionen aus der rechten Szene im Internet für Empörung gesorgt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte sie «zynisch, geschmacklos, abscheulich, in jeder Hinsicht widerwärtig» genannt.

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