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Messerangriffe: 2019 mehr als 2000 Tatverdächtige ermittelt

09.08.2020 - Unter den Tatverdächtigen nach Messerangriffen in Hessen sind 2019 die meisten zwischen 30 und 39 Jahre alt gewesen. 493 Menschen gehörten zu dieser Altersgruppe, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag in Wiesbaden hervorgeht. Bei insgesamt 2072 potenziellen Tätern ist in der Kriminalstatistik demnach das «Tatmittel Messer» vermerkt. 470 Tatverdächtige waren zwischen 14 und 20 Jahre alt, 310 zwischen 40 und 49 Jahre.

  • Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Fahrzeug der Polizei ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ein ganz ähnliches Bild ergibt sich bei den 2608 Männern und Frauen, die 2019 Opfer eines Messerangriffs wurden: 566 waren zwischen 30 und 39 Jahre alt. Dies war die größte Altersgruppe, gefolgt von den 14 bis 20-Jährigen mit 480 Opfern und den 40 bis 49-Jährigen mit 393 Opfern.

In den zurückliegenden Jahren hätten Angriffe mit Messern im öffentlichen Raum in Hessen signifikant zugenommen, erläuterte das Innenministerium. Dies gehe aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Wurden 2013 noch 865 Vorfälle registriert, die mit einem Messer begangen wurden, so stiegen die Fälle bis 2019 auf insgesamt 1174 Körperverletzungs- und Tötungsdelikte. Pro Delikt können mehrere Tatverdächtige aktenkundig werden.

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