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Messstellen für Stickstoffdioxid werden in Limburg überprüft

19.02.2019 - Limburg (dpa/lhe) - Bis zur Jahresmitte sollen die Standorte der Messstellen für Stickstoffdioxid in der Limburger Innenstadt überprüft werden. Das geht aus einer Antwort von Staatssekretär Jochen Flasbarth aus dem Bundesumweltministerium an den Limburger Bürgermeister Marius Hahn (SPD) hervor, über die die Stadt am Dienstag berichtete. Die Überprüfung verkehrsnaher Probenahmestellen soll demnach in Kürze beginnen und sich auf die Standorte konzentrieren, an denen in den Jahren 2017 und 2018 die Grenzwerte für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten wurden.

  • Messgeräte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erfassen die Feinstaubbelastung. Foto: Martin Gerten/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Messgeräte des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz erfassen die Feinstaubbelastung. Foto: Martin Gerten/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hahn hatte den Staatssekretär nach Angaben der Stadt Ende Januar angeschrieben und um eine Überprüfung der Messstellen gebeten, um die ständige Diskussion um richtige oder falsche Standorte zu beenden.

Im Streit die Belastung mit Stickoxiden hatte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Klage gegen die Luftreinhaltepläne von bundesweit 35 Städten eingereicht. In Hessen gehörten außer Wiesbaden und Frankfurt noch Darmstadt, Offenbach und Limburg dazu. Für Darmstadt haben sich DUH und Land darauf geeinigt, zwei Straßen ab Juni 2019 für ältere Diesel zu sperren. In Frankfurt wird es bis zu einer endgültigen gerichtlichen Klärung keine Dieselfahrverbote geben. In Wiesbaden wurde der Streit über Dieselfahrverbote vor knapp einer Woche beigelegt. Die DUH hatte vor dem Verwaltungsgericht erklärt, dass die bisher umgesetzten sowie die geplanten Maßnahmen zur Luftreinhaltung der Kommune voraussichtlich ausreichten, um die Belastung mit Stickstoffdioxid zu senken.

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