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Minister Klose fordert von Awo Aufklärung

22.12.2019 - Frankfurt/Main/Wiesbaden (dpa/lhe) - In der Affäre um mutmaßlich überhöhte Gehälter und teure Dienstwagen bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Frankfurt und Wiesbaden verlangt Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) Aufklärung. Zugleich brachte er eine Datenbank für mehr Transparenz ins Spiel. Klose sagte der «Frankfurter Rundschau» (Montagsausgabe): «Die rückhaltlose Aufklärung der Ereignisse bei den Awo-Kreisverbänden Frankfurt und Wiesbaden ist zwingend, vor allem auch im Interesse der vielen ehrenamtlich Tätigen, die täglich unentgeltlich Arbeit für die Allgemeinheit leisten.»

  • Kai Klose, hessischer Sozialminister, kommt zu einer Landesmitgliederversammlung der Grünen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Kai Klose, hessischer Sozialminister, kommt zu einer Landesmitgliederversammlung der Grünen. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Klose ergänzte: «Wir beobachten die Berichterstattung sehr genau.» Er lasse prüfen, «wie wir eine Datenbank zur Schaffung von mehr Transparenz für die Öffentlichkeit sowie im Interesse der vielen Spender und Ehrenamtlichen aufbauen können». Der Minister erklärte mit Blick auf den Inhalt einer solchen Datenbank, die Bürger hätten einen «Anspruch auf Information darüber, wie sich gemeinnützige Organisationen finanzieren und wie sie mit öffentlichen Mitteln wirtschaften». Dem müsse man stärker gerecht werden.

Die Vorgänge bei den beiden Awo-Kreisverbänden beschäftigen die Staatsanwaltschaften Frankfurt und Wiesbaden sowie das Revisionsamt der Stadt Frankfurt. Es geht um den Verdacht des Betruges und der Untreue mit Geldsummen der Mainmetropole. Auch das Finanzamt prüft den Frankfurter Verband.

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