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Ministerin Schulze lobt Unwort «Klimahysterie»

14.01.2020 - Berlin/Darmstadt (dpa) - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat begrüßt, dass «Klimahysterie» das «Unwort des Jahres» 2019 ist. Die SPD-Politikerin lobte am Dienstag in Berlin insbesondere die Begründung: «Nämlich zu sagen, das kann doch nicht sein, dass man die notwendigen Dinge, die wir jetzt tun müssen gegen den Klimawandel, dass man die als Hysterie bezeichnet - also so tut, als wären wir krank.» Es müsse gehandelt werden, der Klimawandel sei belegt, daher sei das eine «sehr, sehr gute Wahl».

  • Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Svenja Schulze (SPD), Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Rennen waren auch andere Vorschläge wie etwa «Bauernbashing», «Ökodikatur», «Umvolkung», «Bevölkerungsexplosion» oder «Ethikmauer». Das Unwort wird seit 1991 gekürt. Im vergangenen Jahr war es «Anti-Abschiebe-Industrie», 2017 «Alternative Fakten». Gerügt werden Wörter, die gegen die Prinzipien der Menschenwürde oder Demokratie verstoßen, gesellschaftliche Gruppen diskriminieren oder die euphemistische, verschleiernde oder irreführende Formulierungen sind.

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