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Mordversuch im Männerwohnheim

03.02.2020 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit einer schweren Brechstange soll ein 21 Jahre alter Mann in einem Männerwohnheim einen schlafenden Zimmergenossen eingeschlagen haben. Seit diesem Montag steht der Deutsche wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Frankfurt. Der 26-Jährige Zimmergenosse hatte schwere Kopfverletzungen erlitten und konnte noch Hilfe rufen, während der mutmaßliche Täter floh. Die Staatsanwaltschaft ging am ersten Verhandlungstag vom Mordmerkmal der Heimtücke aus - schlafende Menschen seien in der Regel «arg- und wehrlos». AZ 4790 Js 217576/19

  • Der Schriftzug «Polizei» an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Schriftzug «Polizei» an einem Polizeirevier. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Angeklagte räumte die Attacke ein. Er sei jedoch zuvor von dem Opfer angegriffen worden, sagte er und sprach von Notwehr. Der 26 Jahre alte einstige Mitbewohner sagte in seiner Zeugenaussage, er sei aufgewacht und habe das viele Blut um sich herum bemerkt. Da der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat im vergangenen April das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, ist die Jugendstrafkammer für den Fall zuständig. Ein Gutachten einer Jugendgerichtshelferin soll klären, ob er nach Strafrecht für Erwachsene behandelt wird. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte dem Mann bereits im Vorfeld eine volle Schuldfähigkeit zugestanden.

Die Strafkammer hat noch zwei weitere Verhandlungstage bis Mitte Februar vorgesehen.

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