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Mutmaßliche IS-Sympathisanten vor Gericht

21.02.2019 - Sie sollen die Absicht gehabt haben, auf den Philippinen den Kampf islamistischer Extremisten zu unterstützen. Zwei Männer stehen jetzt deshalb vor Gericht.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach einem Ausreiseversuch Richtung Philippinen müssen sich seit Donnerstag zwei mutmaßliche IS-Sympathisanten aus Hanau und Offenbach vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage legt den Männern im Alter von 18 und 25 Jahren zur Last, sich in der Absicht Flugtickets nach Manila verschafft zu haben, um dort am bewaffneten Kampf islamistischer Terrormilizen teilzunehmen. Rechtlich stellt dies nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat dar. Am ersten Prozesstag wurde die Verhandlung wegen drei Befangenheitsanträgen gegen die Richter der Staatsschutzkammer unterbrochen, noch ehe die Anklageschrift verlesen werden konnte.

Der jüngere der beiden Angeklagten wurde bereits vor dem geplanten Abflug im April vergangenen Jahres in Köln festgenommen. Der Ältere schaffte es noch bis zum Umsteigeflughafen nach Bangkok, wo auch für ihn die Reise zu Ende war. Seither sind beide Angeklagten in Untersuchungshaft. Nach ihrer Festnahme gaben sie dem Vernehmen nach an, lediglich als «Rucksacktouristen» Richtung Philippinen aufgebrochen zu sein. Mit den islamistischen Terrormilizen habe man dagegen nichts im Sinn gehabt.

Der Prozess soll am Freitag fortgesetzt werden. Die Staatsschutzkammer hat bereits jetzt elf Fortsetzungstermine bis Anfang Mai geplant.

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