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Nach Corona-Pause: In Hessen werden wieder Filme gedreht

18.09.2020 - Die Corona-Pandemie hat in Hessen die Filmproduktion gelähmt. Mittlerweile wird aber wieder gedreht. Die finanziellen Folgen für die Filmförderung sind noch unklar.

  • Ein Mann hält zu einem Drehstart eine Filmklappe in der Hand. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mann hält zu einem Drehstart eine Filmklappe in der Hand. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie haben die Filmproduktion in Hessen stark gebremst. «Obwohl in Hessen kein generelles Drehverbot ausgesprochen wurde, konnten Dreharbeiten im Frühjahr und Sommer stark eingeschränkt sein oder gar nicht stattfinden», sagte eine Sprecherin der Hessenfilm und Medien GmbH, der hessischen Filmförderung. Seit die Maßnahmen gelockert wurden, hätten einige Filmteams eigenverantwortlich in Bezug auf die Umsetzung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen im Sommer gedreht.

Unter anderem habe der hessische Regisseur und Produzent Christian Schäfer seinen Debütfilm «Trübe Wolken» mit Devid Striesow in der Hauptrolle abgedreht. Hessenfilm habe Filmschaffende in den vergangenen Monaten unter anderem in Form von Kursen unterstützt, darunter eine Fortbildung zum Hygienebeauftragten, und mit einer Internetdiskussion zum Thema «Sicheres Drehen in der Pandemie».

«Die coronabedingten Schäden für die hessische Filmproduktion sind derzeit noch nicht absehbar und auch unter anderem vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängig», sagte die Sprecherin. Aktuell versuchten das Land, die Hessenfilm und die Filmbranche die Auswirkungen der Krise so gut es geht aufzufangen. Darüber hinaus hätten die Länderförderungen Hilfsmaßnahmen in den Bereichen Produktion, Verleih und Kino auf den Weg gebracht, um sich an corona-bedingten Mehrkosten zu beteiligen.

Der Hessenfilm steht ein Gesamtbudget von rund 10,2 Millionen Euro zur Verfügung. Damit fördert sie Projekte mit Zuschüssen und Darlehen. Die Mittel werden vom Land Hessen, dem Hessischen Rundfunk und dem ZDF zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zur Filmförderungsanstalt FFA speise sich das Budget nicht aus Abgaben. «Die Kino-Einnahmen sind daher kein ins Gewicht fallender Baustein unserer finanziellen Ausstattung, so dass aktuell eine Kürzung der Mittel für uns nicht absehbar ist», sagte die Sprecherin.

Die Filmförderung hat in den vergangenen Jahren einige über Hessen hinaus Aufmerksamkeit erregende Projekte gefördert. Dazu zählten unter anderem die Kinder- und Jugendreihe «Ostwind», der Dokumentarfilm «Born in Evin» und die Erfolgsserie «Bad Banks». Auch für die aktuelle Kinderbuchverfilmung «Max und die wilde 7» mit Uschi Glas gab es Geld. Der gesamte Film sei in Hessen gedreht worden.

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