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Nach Überfall: Ausgebranntes Fluchtauto gefunden

11.11.2019 - Die Suche nach dem Räuber, der am Samstag einen Geldtransporter vor einem Frankfurter Möbelhaus überfallen hat, geht weiter. Fündig geworden sind die Beamten bei der Suche des Fluchtwagens.

  • In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    In Westen gekleidete Polizisten. Foto: Silas Stein/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach dem Raubüberfall auf einen Geldtransporter vor einem Möbelhaus in Frankfurt hat die Polizei das Fluchtauto gefunden. Die Oberklasse-Limousine war in der Nähe des Tatorts abgestellt und komplett ausgebrannt, wie ein Sprecher der Behörde am Montag sagte. Die Ermittler vermuten, dass der Räuber den Audi A8 angezündet hat, um seine Spuren zu verwischen. «Das ist eine gängige Methode», sagte der Sprecher. Die Suche nach dem Räuber ging unterdessen weiter.

Der Unbekannte hatte am Samstagvormittag vor der Ikea-Filiale im Stadtteil Nieder-Eschbach einen Geldboten bei einem Schusswechsel schwer verletzt. Der 56-jährige wurde in einem Krankenhaus am Oberschenkel operiert und schwebte zuletzt nicht mehr in Lebensgefahr. «Dem Opfer geht es den Umständen entsprechend gut», sagte der Sprecher. «Wir nehmen solche Vorfälle immer zum Anlass, unsere Routinen zu überprüfen», sagte eine Sprecherin von Ikea Deutschland in Hofheim (Main-Taunus-Kreis).

Der Räuber hatte den Geldboten an einem Seiteneingang des Möbelhauses angegriffen und ihm eine Geldkassette entrissen. Nach einer Rangelei kam es den Ermittlungen zufolge zu einem Schusswechsel, bei dem der 56-Jährige getroffen wurde. Wie viele Schüsse insgesamt abgefeuert wurden, war zunächst unklar. Laut Polizei schoss jeder der beiden Männer mindestens einmal. Augenzeugen hatten den Vorfall beobachtet. Sie wurden von der Polizei vernommen. Zur Höhe der Beute machte die Behörde keine Angaben.

Der Täter und möglicherweise existierende Helfer seien womöglich in einer international operierenden Bande zu suchen, berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». Wie das Blatt aus Ermittlerkreisen erfahren habe, deute die Tat auf «einen hohen Planungsgrad hin, den man in dieser Form nur aus der professionell agierenden Bandenkriminalität kennt». Der Sprecher der Polizei sagte, eine Spur in diese Richtung sei nicht auszuschließen. Dem Raubüberfall sei wahrscheinlich eine gewissenhafte Vorbereitung vorausgegangen.

Bereits vor zehn Jahren war schon einmal ein Geldtransporter vor dem Möbelhaus im Norden Frankfurts überfallen worden. Damals hatten zwei bewaffnete Männer die beiden Wachleute vor dem Tresorausgang abgepasst. Bei dem Überfall am 23. Mai 2009 wurden rund 88 000 Euro erbeutet. Auch damals war das Fluchtauto nur zwei Kilometer vom Tatort entfernt gefunden worden. Obwohl eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt wurde und der Fall in die Fernsehfahndung kam, wurde er laut Polizei bis heute nicht aufgeklärt.

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