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Physiotherapeut bestreitet Vergewaltigungs-Vorwurf

19.08.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein Physiotherapeut hat vor Gericht bestritten, eine Patientin während einer Massage mit dem Finger vergewaltigt zu haben. Der 55-Jährige muss sich seit Montag vor dem Amtsgericht Frankfurt wegen Vergewaltigung verantworten. Er soll der 40 Jahre alten Frau im Oktober vergangenen Jahres während einer Massage am unteren Rücken mit zwei Fingern in ihr Geschlechtsteil gegriffen haben. Obwohl die Frau fragte, «was das soll», setzte er die Behandlung laut Anklage zunächst fort. AZ 4781 Js 205496/19)

  • Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal des Landgerichts. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor Gericht bestritt der Angeklagte den Vorwurf. Es sei grundsätzlich nicht immer zu vermeiden, dass bei Massagen in dieser Körperzone Genitalien berührt würden. Sollte der Patientin dadurch ein unangenehmes Gefühl entstanden sein, entschuldige er sich dafür. Die 40-Jährige bestätigte im Zeugenstand dagegen die Version der Anklage. Nach Rücksprache mit ihrem Ehemann habe sie den Vorfall später bei der Polizei angezeigt.

Das Gericht will noch weitere Zeugen hören, darunter eine Ärztin, die regelmäßig Patientinnen an den Therapeuten überwiesen hatte. Darüber hinaus soll der Angeklagte schon früher einmal eine Patientin unsittlich berührt haben. Auch diese Zeugin soll vor Gericht aussagen. Der Prozess wird kommende Woche fortgesetzt.

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