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Positiver Corona-Effekt: Umwelt bekommt kleine Atempause

20.05.2020 - Die Corona-Pandemie sorgt für leere Büros und Fertigungshallen. Durch die Arbeit von vielen Menschen im Homeoffice, bleibt das Auto oft stehen. Das tut der Umwelt gut.

  • Priska Hinz (Grüne), Umweltministerin in Hessen. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Priska Hinz (Grüne), Umweltministerin in Hessen. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Corona-Krise mit deutlich weniger Straßen- und Flugverkehr hat für sauberere Luft und weniger Lärm in Hessen gesorgt. Die Pandemie habe zu einer kleinen Atempause für die Umwelt geführt, sagte Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Mittwoch in Wiesbaden. Das belegten Messungen und Berechnungen des Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) zum Schadstoffausstoß im Straßen- und Flugverkehr.

Diese Daten zeigten ganz klar, dass weniger Verkehr zu weniger Abgasen führe, erklärte HLNUG-Präsident Thomas Schmid. Das gelte besonders beim Stickstoffdioxid. Diese Entwicklung sei aber kein Anlass, die Maßnahmen der Luftreinhalteplanung infrage zu stellen, sondern gerade ein Beleg für deren Sinnhaftigkeit: Der Corona-Effekt werde nur von kurzer Dauer sei, weil sich der Straßenverkehr bereits wieder normalisiert. Damit kehrten auch die alten Immissionsbelastungen wieder zurück.

Verglichen mit der Zeit vor dem Corona-Lockdown ist der Straßenverkehr in Hessen nach den Messungen der Experten im Mittel zwischenzeitlich um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen. Dadurch seien im Mittel über alle verkehrsnahen Stationen die Stickstoffdioxidwerte um rund 35 Prozent gesunken. Da sich auch der Flugverkehr am Frankfurter Airport seit Mitte März drastisch verringert habe, seien zudem die sonst stark erhöhten Konzentrationen bei den sogenannten ultrafeinen Partikeln deutlich niedriger als sonst bei gleichen Windbedingungen.

Der HLNUG-Präsident betonte jedoch den Einmaleffekt bei dieser Reduzierung wegen der Corona-Pandemie. Um langfristig für eine geringere Schadstoffbelastung zu sorgen, müsse vor allem der Autoverkehr als Hauptquelle dafür verringert werden, erklärten Schmid und Umweltministerin Hinz.

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