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Prognose: Frankfurt gewinnt weiter viele Einwohner

20.11.2020 - Frankfurt wird laut einer Prognose auch in den kommenden Jahren viele Menschen anziehen. Das Hamburger GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung sagt der Stadt bis 2035 das größte Bevölkerungswachstum unter den deutschen Metropolen nach Berlin voraus. Konkret prophezeien die Forscher Frankfurt ein Plus von 6,2 Prozent. Damit werde die Einwohnerzahl von geschätzt gut 766 000 Menschen dieses Jahr auf über 813 000 im Jahr 2035 steigen.

  • Blick auf die Fassade eines Wohnhauses. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Blick auf die Fassade eines Wohnhauses. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für Berlin sieht das Hamburger Institut ein noch größeres Wachstum von 6,6 Prozent auf mehr als 3,9 Millionen Einwohner. Frankfurt liegt beim Bevölkerungswachstum demnach vor Köln (+4,8), Hamburg (+4,7) und München (4,0 Prozent). Allerdings flaut der Studie zufolge das Wachstum in Frankfurt ab: In den Vorjahren stieg die Einwohnerzahl teils um mehr als ein Prozent pro Jahr, doch mit der Corona-Krise kam das Wachstum im ersten Halbjahr 2020 zum Erliegen.

Die Pandemie dämpfe die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland in die Großstädte, heißt es in der Studie, die der dpa vorliegt. «Firmen sind vorsichtig bei Neueinstellungen, zudem haben Reisebeschränkungen die Mobilität gebremst», sagt GEWOS-Geschäftsführerin Carolin Wandzik. Weniger Zuwanderung aus dem Ausland könne vorübergehend Druck von den Wohnungsmärkten nehmen. Eingewanderte Fachkräfte haben in den vergangenen Jahren maßgeblich die Großstädte anschwellen lassen. Junge Familien etwa zieht es indes verstärkt ins Umland - auch wegen der hohen Immobilienpreise.

Neben Frankfurt dürften auch andere Städte in Hessen stark wachsen. So sagt GEWOS Groß-Gerau ein Bevölkerungsplus von 6,5 Prozent bis 2035 voraus, es folgen Darmstadt (+3,7) und Offenbach (+2,6). Das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt und seinem Umland zähle zu den Wachstumsregionen in Deutschland. Rückgänge sieht GEWOS für den Vogelsbergkreis (-6,7 Prozent) und den Odenwaldkreis (-2,0 Prozent).

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