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Promi-Einsichten bei der Buchmesse

16.10.2020 - Was hält Alice Schwarzer von der Bundeskanzlerin? Was stört Lars Eidinger? Wonach richtet sich Campino? Antworten darauf gibt es auf der virtuellen Frankfurter Buchmesse.

  • Lars Eidinger spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Lars Eidinger spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Schauspieler, Musiker und Prominente unterschiedlicher Bereiche haben ihren Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse schon immer auch zur Selbstdarstellung genutzt. Das ist auch bei der Online-Version des Branchentreffens in diesem Jahr nicht anders. Am Freitag erzählten unter anderem die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, der Schauspieler Lars Eidinger und der Sänger Campino Anekdoten und Einsichten aus ihrem Leben.

Schwarzer äußerte dabei ihre Wertschätzung für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). «Am liebsten hätte man doch, sie würde nochmal kandidieren. Weil keiner von den Jungs bei der CDU wiegt so schwer wie Merkel», sagte die 77-Jährige auf der ARD-Buchmessenbühne. Wenn sie im Ausland sei, werde sie immer auf die Kanzlerin angesprochen. Zugleich zeigte sich die Journalistin und Gründerin der Frauenzeitschrift «Emma» kritisch-distanziert. «Ich halte es sehr gut aus, einerseits Merkel und ihre Rolle bemerkenswert und großartig zu finden und sie andererseits in gewissen Sachpunkten - wie zum Beispiel in ihrer gefährlich-naiven Haltung zum politischen Islam - zu kritisieren», sagte Schwarzer bei der Vorstellung ihrer bei C.H. Beck erschienenen Autobiografie «Lebenswerk». Sie können durchaus auch jemanden schätzen, der Fehler mache.

Schauspieler Lars Eidinger äußerte seine Abscheu darüber, coronabedingt vor wenig Publikum zu spielen. «Ich habe jetzt die letzten zwei Tage geprobt und wenn ich ehrlich bin: Ich kam ans Theater und dachte, es ist wie ein Alptraum», sagte der 44-Jährige auf dem Blauen Sofa. Bei dem Live-Stream von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat präsentierte er seinen Foto-Band «Autistic Disco» (Verlag Hatje Cantz).

Alle kämen ihm mit Masken entgegen, an die er sich auch nach so langer Zeit noch nicht gewöhnt habe. «Ich denke immer noch: Gleich wache ich auf», gestand das Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

Sänger und Fußballfan Campino verriet, dass die Konzerttermine der Toten Hosen mit dem Spielplan des FC Liverpool abgestimmt werden. «Das Büro ist angehalten, gewisse Tage zu blocken, die ganzen Viertelfinal-, Halbfinal- oder Finalspiele in der Champions League», sagte der 58-Jährige auf dem Blauen Sofa. «Weil das sehr ärgerlich wäre, wenn Liverpool durchkäme und ich müsste dann in Darmstadt spielen oder so am selben Abend, das will auch das Publikum nicht erleben.»

Dass er die diesjährige Meisterschaft des FC Liverpool, die erste seit 30 Jahren, coronabedingt nicht im Stadion verfolgen konnte, ist für ihn verkraftbar. «Es war auf keinen Fall enttäuschend, weil erst mal wichtig ist, dass die Meisterschaft geholt wird.» Und es sei ein Glück gewesen, dass die Saison überhaupt zu Ende gespielt wurde.

Campino hat kürzlich sein erstes Buch «Hope Street - wie ich einmal englischer Meister wurde» (Piper) veröffentlicht. Die mehr als 350 Seiten umfassende Autobiografie landete direkt an der Spitze der «Spiegel»-Bestsellerliste.

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