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Prozess um Darlehensbetrug mit Geständnis eröffnet

09.04.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Mit Darlehensbetrügereien im Umfang von rund 465 000 Euro soll ein 43 Jahre alter Mann seine Spielsucht finanziert haben. Am Dienstag hat vor dem Landgericht Frankfurt der Prozess gegen den Versicherungsmakler begonnen. Der Anklage zufolge versprach er sieben Geldanlegern aus dem Kundenkreis seiner Versicherungsagentur sowie aus dem eigenen Bekanntenkreis lukrative Renditen von bis zu zwölf Prozent, wenn sie Anlagen in Immobiliengeschäften investierten. In Wirklichkeit soll der Mann das Geld in diverse Spielkasinos gebracht und verspielt haben. Nachdem er die vereinbarten Rückzahlungstermine nicht einhalten konnte, kam es zu Strafanzeigen.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: D.- W. Ebener/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Vor Gericht räumte der 43-Jährige die Vorwürfe ein. Seine Spielsucht sei Ursache für die Betrügereien, sagte er. Bereits im vergangenen Jahr war er wegen ähnlicher Taten in Aschaffenburg zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zahlreiche der geschädigten Anleger leiden massiv an den Folgen. So büßte eine Hebamme mit knapp 75 000 Euro ihre kompletten Rücklagen für die Altersversorgung ein. Eine andere Familie verlor rund 170 000 Euro.

Die Strafkammer will noch im April den Prozess abschließen.

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