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Prozess um Raubmord: Verteidiger lehnen Tötungsdelikte ab

24.09.2018 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Prozess um den Raubmord an einem Schmuckhändler in Frankfurt-Griesheim haben die Verteidiger der drei Angeklagten Tötungsdelikte für ihre jeweiligen Mandanten ausgeschlossen. Aus der Tatsache, dass sie im Oktober vergangenen Jahres im Haus der Juweliers-Eheleute gewesen seien, könne nicht automatisch eine Verantwortung für den Tod des 78 Jahre alten Geschäftsmannes abgeleitet werden, hieß es in den Schlussvorträgen der Rechtsanwälte übereinstimmend. Seine Ehefrau gleichen Alters wurde bei der Tat schwer verletzt. Das Landgericht Frankfurt will am 4. Oktober das Urteil verkünden.

  • Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein hölzerner Hammer liegt auf der Richterbank in einem Verhandlungssaal. Foto: Uli Deck/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nur einer der Verteidiger forderte mit «höchstens sechs Jahren» eine konkrete Strafe für seinen 21 Jahre alten Mandanten wegen schweren Raubes. Die beiden anderen Rechtsanwälte beließen es bei rechtlichen Aspekten und stellten - wie auch die Vertreter der Nebenkläger - keinen bestimmten Strafantrag. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits in der vergangenen Woche bis zu 13 Jahre und neun Monaten Haft für die Angeklagten beantragt.

Die Angeklagten hatten das von seinem Geschäft heimkehrende Ehepaar im Oktober vergangenen Jahres vor seinem Wohnhaus abgefangen und in dem Gebäude schwer misshandelt. Weil das Haus jedoch schwer gesichert war, misslang die Flucht über das Obergeschoss und sie wurden festgenommen. Nur einem weiteren mutmaßlichen Mittäter war zuvor die Flucht aus dem Gebäude gelungen.

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