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Rechtsstreit der Awo mit Ex-Geschäftsführer vor Gericht

21.10.2020 - Das Frankfurter Arbeitsgericht befasst sich am heutigen Mittwoch (10.00 Uhr) mit dem Rechtsstreit zwischen der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo) und ihrem ehemaligen Geschäftsführer Jürgen Richter. Bei einem Gütetermin im Juni konnte zuvor keine Einigkeit erzielt werden. Richter gilt als Schlüsselfigur der Frankfurter Awo-Affäre. Er war im Dezember nach Berichten über ungewöhnlich hohe Gehälter und Luxus-Dienstwagen zurückgetreten.

  • Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt (Awo). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Im Mittelpunkt des Streits stehen die Bedingungen des «sogenannten Aufhebungsvertrags», in dem Richter ein Einkommen von 306 000 Euro pro Jahr bis zum Erreichen des Rentenalters im Jahr 2022 zugestanden worden sei, hatte der Anwalt der Awo während des Gütetermins im Juni erläutert. Dieser Vertrag war noch in der Zeit vor dem Führungswechsel beim Kreisverband nach Bekanntwerden der Vorwürfe geschlossen worden.

Die neue Awo-Führung schätzt den Schaden, der durch die ehemaligen Funktionäre des Frankfurter Kreisverbands entstanden ist, nach Angaben der vergangenen Woche nunmehr auf 6,3 Millionen Euro. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere frühere Awo-Funktionäre wegen Veruntreuungs- und Betrugsverdacht.

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