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Regierung nach Schüssen auf Eritreer: «Abscheuliche Tat»

24.07.2019 - Berlin (dpa) - Die Bundesregierung hat die mutmaßlich rassistisch motivierten Schüsse auf einen Eritreer im hessischen Wächtersbach verurteilt. «Die Bundesregierung ist bestürzt über diese Tat und verurteilt sie auf das Schärfste», sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Es handele sich um eine «abscheuliche Tat», die nicht hingenommen werden dürfe.

  • Polizeibeamte der Spurensicherung vermessen den Tatort, wo in einem Auto (l) ein tödlich verletzer Mann gefunden wurde. Foto: Moritz Pappert/OsthessenNews/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Polizeibeamte der Spurensicherung vermessen den Tatort, wo in einem Auto (l) ein tödlich verletzer Mann gefunden wurde. Foto: Moritz Pappert/OsthessenNews/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Opfer war am Montag durch einen Bauchschuss schwer verletzt und in einem Krankenhaus operiert worden. Der mutmaßliche Schütze, ein 55 Jahre alter Deutscher, erschoss sich selbst. Die Ermittler gehen nach bisherigen Erkenntnissen «ganz klar von einem fremdenfeindlichen Motiv aus», eine «rechtsextreme oder rechtsnationalistische Gesinnung» sei aber Spekulation. Die Ermittlungen im Umfeld des mutmaßlichen Schützen dauern an.

Der Kampf gegen rechtsextremistische Straf- und Gewalttaten sei ein Kernanliegen der Regierung. Man nehme diese Gefahr sehr ernst. «Die Sicherheitsbehörden arbeiten mit ganzer Kraft daran, dass alle Menschen in Deutschland in Sicherheit leben können», sagte Demmer.

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