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Reinigungsroboter unterstützt am Frankfurter Hauptbahnhof

26.02.2021 - Er braucht keine Kaffee- oder Zigarettenpause und bekommt auch nach stundenlangem Putzeinsatz keine Rückenschmerzen: Ein Reinigungsroboter unterstützt im Rahmen eines noch bis Ende April dauernden Testprojekts die Reinigungskräfte des Frankfurter Hauptbahnhofs. Das Fahrzeug eines Berliner Start-ups kann Bodenflächen kehren und Viren mittels ozonisiertem Wasser neutralisieren. Ozonisiertes Wasser ist ein natürliches Desinfektionsmittel und nach Angaben des Herstellers ebenfalls hochwirksam bei der Bekämpfung von Coronaviren und Bakterien.

  • Reinigungsrobotor "Manni" mit menschlicher Aufsichtsperson ist am Frankfurter Hauptbahnhof im Einsatz. Foto: Deutsche Bahn AG/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Reinigungsrobotor "Manni" mit menschlicher Aufsichtsperson ist am Frankfurter Hauptbahnhof im Einsatz. Foto: Deutsche Bahn AG/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Saubere Bahnhöfe tragen wesentlich zum Wohlbefinden aller Reisenden und Gäste bei», sagte Bahnhofsmanager Leif Niklas Wulf. Der Roboter reinige und desinfiziere rund 12 000 Quadratmeter Fläche am Tag und solle seine menschlichen Kollegen unterstützen und entlasten. Nach Angaben der Bahn verfügt der Roboter über ähnliche Technik wie autonom fahrende Fahrzeuge. Er umfährt den Angaben zufolge Hindernisse oder stoppt den Reinigungsvorgang kurz und setzt ihn fort, sobald der Weg wieder frei ist. Auch größere herumliegende Abfälle wie beispielsweise Getränkedosen seien kein Problem, hieß es.

Der Roboter navigiert mit Hilfe von zwei Laser- und zehn Ultraschallsensoren, fünf Kameras und zwei GPS-Antennen selbstständig durch das unterirdische Areal des Frankfurter Hauptbahnhofs. Allerdings hat er während seiner Arbeit auch eine menschliche Aufsicht an der Seite. Auch wenn Unterhaltungen mit dem neuen Kollegen eher einseitig ausfallen dürften, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Roboter einen Namen verpasst: In einer Abstimmung setzte sich mit großer Mehrheit «Manni» durch.

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