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Rentner soll Nachbarn wegen Ruhestörung erstochen haben

28.02.2020 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Weil er einen Mitbewohner wegen angeblicher Ruhestörungen erstochen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen 65 Jahre alten Rentner erhoben. Der Vorwurf laute auf Totschlag, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen am Freitag. Die Tat soll sich Anfang Juli vergangenen Jahres in der Wohnung des Opfers ereignet haben, die über der des Beschuldigten in einem Mietshaus in Frankfurt-Bornheim lag. Anlass waren Klopfgeräusche, von denen sich der 65-Jährige offenbar gestört fühlte.

  • Akten liegen auf der Richterbank. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Akten liegen auf der Richterbank. Foto: Patrick Pleul/zb/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Anklage hatte er die bevorstehende Bluttat sogar der Polizei am Telefon mitgeteilt. Als die Beamten schließlich am Haus ankamen, lag das 70 Jahre alte Opfer bereits verblutet in seiner Wohnung. Ein tiefer Stich hatte den Herzbeutel geöffnet. In ersten Vernehmungen behauptete der Rentner, von seinem Kontrahenten angegriffen worden zu sein. Seit der Tat ist er in Untersuchungshaft.

Verhandlungstermine für den Prozess vor dem Landgericht Frankfurt stehen derzeit noch nicht fest.

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