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Rüsselsheim warnt vor Pilzbefall bei Ahornbäumen

04.04.2019 - Rüsselsheim (dpa/lhe) - Nach einer Ausbreitung der sogenannten Rußrindenkrankheit an Ahornbäumen hat die Stadt Rüsselsheim an öffentlichen Gebäuden und Plätzen zusätzliche Kontrollen angeordnet. Baumkontrollen gebe es an allen Kindergärten, Schulen, Spielplätzen und anderen hochfrequentierten Bereichen, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Mit dem Pilz befallene Bäume sollen dann schnellstmöglich von einer Spezialfirma gefällt werden.

  • Der Student im Praktikum Jonas (l) untersucht die Auswirkungen der Rußrindenkrankheit. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Student im Praktikum Jonas (l) untersucht die Auswirkungen der Rußrindenkrankheit. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Rindenkrankheit habe sich aktuell rasant in der gesamten Region ausgebreitet. Pilzsporen könnten sich in der Luft verbreiten und Fieber, Reizhusten, Schüttelfrost und Atemwegsprobleme verursachen. Menschen sollten im Verdachtsfall deshalb Abstand von den Bäumen halten, warnte die Stadt.

Die Sporen reifen bei der Baumkrankheit unter der Rinde. Sie bilden eine dunkle Schicht, die wie Ruß aussieht. Später reißt die Rinde auf und blättert ab. Der Baum kann geschädigt werden und absterben. Das gehäufte Auftreten in diesem Jahr sehen Experten im Zusammenhang mit dem trockenen und heißen Sommer 2018, in dem die Bäume geschwächt wurden. Auch in anderen Regionen war der Pilzbefall bereits aufgefallen und Tausende Bäume gefällt worden.

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