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Ruhe in der Rockerszene: Keine Gewalttaten in diesem Jahr

20.07.2019 - Wiesbaden/Frankfurt (dpa/lhe) - Nach bewaffneten Auseinandersetzungen in den vergangenen Jahren hat sich die Rockerszene in Hessen offenkundig beruhigt. «Über offene Konflikte beziehungsweise öffentlich ausgetragene Streitigkeiten liegen keine Erkenntnisse vor», sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Im laufenden Jahr hab es keine gewalttätigen Auseinandersetzungen gegeben.

  • Ein Mitglied der Rockergruppe Hells Angels nimmt an einem Protestkorso teil. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Mitglied der Rockergruppe Hells Angels nimmt an einem Protestkorso teil. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In Hessen hat das Landeskriminalamt Kenntnis von 28 Rockerclubs, die insgesamt etwa 400 Mitglieder haben. Die bekanntesten sind die Hells Angels, die unter anderem in der Türsteherszene aktiv sind. Laut dem LKA gibt es im Rockermilieu keine nennenswerten Veränderungen wie neue Clubs. Verbindungen in die rechtsextreme Szene seien selten. «Grundsätzlich verhalten sich die Gruppierungen politisch neutral.», erklärte der LKA-Sprecher.

Rockergruppen waren immer wieder Ziel polizeilicher Ermittlungen zu Drogenhandel über Zuhälterei bis hin zu Erpressung und versuchtem Mord. Im Prozess um Schüsse im Frankfurter Rockermilieu war im vergangenen Jahr ein 57-Jähriger zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Die Tat ereignete sich schon 2016. Schüsse, die im Mai in Frankfurt fielen, haben nach Ermittlerangaben nichts mit Rockerkriminalität zu tun.

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