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Schlag gegen internationale Bande: Um Millionen betrogen

30.01.2019 - Köln (dpa/lnw) - Bei Durchsuchungen in Deutschland, Spanien und der Schweiz ist Fahndern ein Schlag gegen eine mutmaßliche Betrügerbande gelungen. 14 Verdächtige sollen rund 60 Investoren im In- und Ausland mit dubiosen Anlagegeschäften um hohe Geldbeträge gebracht haben, teilte die federführende Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Der bisherige Gesamtschaden liege bei rund zwölf Millionen Euro. Die Beschuldigten stünden zudem in Verdacht, auch Anleger in Italien geschädigt zu haben. Details zu der Betrugsmasche konnte ein Sprecher nicht nennen.

  • Ein Polizeiwagen mit eingeschalteten Blauchlicht (Foto mit Zoomeffekt). Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Polizeiwagen mit eingeschalteten Blauchlicht (Foto mit Zoomeffekt). Foto: Carsten Rehder/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bei den Razzien am Dienstag seien zeitgleich zahlreiche Wohnungen und Firmenräume durchsucht worden. Die Fahnder beschlagnahmten neben Unterlagen und Konten unter anderem auch 14 Zuchtpferde auf einem Gestüt in Spanien. In Deutschland gab es den Angaben zufolge Razzien in Ratingen, Düsseldorf, Mönchengladbach, Recke (Kreis Steinfurt) sowie in Unterföhring bei München. In Spanien und Deutschland wurden jeweils zwei Verdächtige festgenommen. Zuvor hatten die Behörden vier Jahre lang wegen bandenmäßigen Betrugs und Geldwäsche verdeckt ermittelt.

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