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Sicherheitsdezernent sieht Opernplatz-Konzept bestätigt

26.07.2020 - Der Frankfurter Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) sieht das Sicherheitskonzept von Polizei und Stadt nach den Krawallen am Frankfurter Opernplatz vor einer Woche bestätigt. «Wir sind sehr zufrieden mit diesem Wochenende», sagte Frank am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Stadt- und Landespolizei hätten mit zahlreichen Personenkontrollen und Präsenz im gesamten Stadtgebiet dafür gesorgt, «dass wir wieder ein friedliches Wochenende in Frankfurt hatten.»

  • Markus Frank (CDU), Sicherheitsdezernent. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Markus Frank (CDU), Sicherheitsdezernent. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nachdem in der vergangenen Woche fünf Polizisten bei Ausschreitungen verletzt worden waren und 39 mutmaßliche Krawallmacher vorläufig festgenommen wurden, galt an diesem Wochenende ab Mitternacht erstmals ein Betretungsverbot für den Opernplatz. Um ein Uhr muss der Platz nun in der Nacht zu Freitag und Samstag geräumt sein. Mehrere Hundert Menschen waren zuvor friedlich auf dem Platz zusammen gekommen. Der Frankfurter Opernplatz hat sich in den vergangenen Monaten angesichts coronabedingt geschlossener Clubs und Diskotheken zu einer Partyzone unter freiem Himmel entwickelt.

«Alkoholverbote können in abgegrenzten Gebieten ein sehr hilfreiches Instrument sein», sagte Frank zu Forderungen des Städtebundes nach mehr Alkoholverboten oder Alkohol-Sperrgebieten zur Verhinderung von Krawallen und Ausschreitungen. «Leider ist es rechtlich fast unmöglich, so etwas durchzusetzen.» Er unterstütze aber die Forderung. Es sei wichtig, dass Ordnungsbehörden und Polizei so ein Instrument bekämen, das allerdings maßvoll dosiert werden müsse. Am Frankfurter Opernplatz etwa würde er keine Alkoholverbote einführen, wenn die Möglichkeit dazu bestünde. «Wir haben im Bahnhofsviertel ein paar Hotspots, da würde es die Lage deeskalieren», so Frank.

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