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Sparkassen: Bis Sommer Klarheit über Zentralinstitut

28.02.2020 - Frankfurt/Main (dpa) - Hessens Sparkassen erwarten bis zum Sommer Fortschritte auf dem Weg zu einem Zentralinstitut für Sparkassen und Landesbanken in Deutschland. «Ich denke, dass bis zur Sommerpause Klarheit sein muss, wie das Zentralinstitut aussehen soll», sagte der geschäftsführende Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, Gerhard Grandke, am Freitag in Frankfurt. Dann gehe es um die weiteren Schritte.

  • Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach Vorstellung von Sparkassen-Präsident Helmut Schleweis könnten die Dekabank und die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) der Kern eines Zentralinstituts für die öffentlich-rechtliche Gruppe werden. Die Deka ist zu 100 Prozent in Sparkassen-Hand, die Helaba gehört mehrheitlich den Sparkassen. Im Dezember hatten die Kontrollgremien der beiden Frankfurter Institute die Vorstände beauftragt, Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten.

«Sinn macht es nur, wenn es eine Fusion ist», sagte Grandke. Nur dann könnten die Bankstrukturkosten entscheidend angegangen werden. «Ich habe immer gesagt, ich finde diesen Weg richtig, und wir begleiten das konstruktiv», betonte Grandke.

Schleweis tritt seit seinem Antritt an der Spitze des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) am 1. Januar 2018 für eine Neuordnung ein. Vorschläge zu einer Art «Super-Landesbank» für Deutschlands Sparkassen gibt es seit vielen Jahren. Aktuell gibt es in der Sparkassen-Finanzgruppe neben Dekabank und Helaba noch drei weitere große Institute: die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die BayernLB und die erst kürzlich mit Staatshilfen gerettete NordLB.

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