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Spuren aus der Urgeschichte: Grube Messel 25 Jahre Welterbe

01.06.2020 - Versteinerte Schildkröten beim Sex oder der Urahn der Pferde: Die Grube Messel in Südhessen ist für Forscher eine Schatzkammer. Vor 25 Jahren wurde das Areal zum ersten Unesco-Weltnaturerbe Deutschlands. «Für die Paläontologie ist Messel von herausragender Bedeutung. Sie erlaubt uns Einblicke, die sonst nirgendwo zu bekommen sind», sagt Krister Smith von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt. Mit der Anerkennung als Welterbe steht sie mit dem Yellowstone-Nationalpark, dem Grand Canyon oder den Galapagosinseln auf der gleichen Stufe.

  • Ein fossiles Urpferdchen (vorn) gehört wird im Besucherzentrum der Grube Messel ausgestellt. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein fossiles Urpferdchen (vorn) gehört wird im Besucherzentrum der Grube Messel ausgestellt. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gesellschafter der Grube sind das Land Hessen mit 65 Prozent, die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit 25 und die Stadt Messel mit 10 Prozent. Das Land förderte nach aktuellen Angaben des Wissenschaftsministeriums die Welterbestätte im Jahr 2018 mit rund 327 000 Euro. «Das Land Hessen, seit 1990 Eigentümer der Grube Messel, ist sich der Verantwortung sehr bewusst, diese einzigartige Fossillagerstätte zu schützen, zu erhalten und ihre Bedeutung der Öffentlichkeit zu vermitteln», heißt es im Ministerium.

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