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Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafen nach Tresoreinbruch

26.06.2020 - Nach einem spektakulären Tresoreinbruch bei einer Frankfurter Sparkasse und einer wilden Verfolgungsjagd durch die Innenstadt sollen die vier mutmaßlichen Täter nach dem Willen der Staatsanwaltschaft längere Zeit in Haft. Die Anklagebehörde forderte für drei zwischen 27 und 35 Jahre alte Männer am Freitag vor dem Landgericht Frankfurt jeweils vier Jahre und vier Monate Haft. Nur der 28 Jahre alte vierte Angeklagte soll lediglich dreieinhalb Jahre erhalten - er hat weitaus weniger Vorstrafen aufzuweisen. Rechtlich werteten die Anklagevertreter den Vorfall als Einbruchsdiebstahl und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Die Verteidiger beantragten Strafen zwischen zwei Jahren und zwei Jahren und neun Monaten. Die Strafkammer will kommenden Dienstag das Urteil verkünden. (AZ 6350 Js 234884/19)

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die vier Männer sollen im August vergangenen Jahres in den Tresorraum der Sparkasse eingedrungen und 18 Privatschließfächer aufgebrochen haben. Nachdem sich ein Alarmimpuls gelöst hatte und die Polizei herannahte, sollen die mutmaßlichen Täter mit dem Auto quer durchs Bahnhofsviertel geflüchtet sein, wobei mehrere Personen verletzt und Fahrzeuge gerammt wurden. In dem Prozess legten die Männer umfassende Geständnisse ab und entschuldigten sich bei den Opfern.

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