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Nach Party im Hafenpark: Stadt will bessere Kommunikation

09.03.2021 - Nachdem zahlreiche Menschen am Wochenende im Frankfurter Hafenpark feierten, setzt die Stadt setzt nun auf eine bessere Kommunikation in Sachen Corona-Regeln. Klar ist auch: Bilder wie im vorigen Jahr auf dem Opernplatz solle es nicht mehr geben.

  • Menschen halten sich am Nachmittag im Frankfurter Hafenpark auf. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Menschen halten sich am Nachmittag im Frankfurter Hafenpark auf. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Stadt Frankfurt will mit Hilfe von «Botschaftern» und breiterer Kommunikation eine diszipliniertere Einhaltung der Corona-Regeln durchsetzen. Damit reagiert sie auf die Vorkommnisse am Wochenende, als mehrere hundert zumeist junge Menschen im Hafenpark gefeiert - mit Alkohol und teils ohne Maske und Abstand.

Oberbürgermeister Peter Feldmann setzt dabei auf einen «Dreiklang». Dieser umfasse eine klare Ansprache durch «Botschafter» etwa aus der Jugendarbeit, eine deutliche Kommunikation der Regeln - beispielsweise durch Markierungen auf dem Boden - und notfalls eine Grenzsetzung durch die Polizei. Allerdings blieben die Maßnahmen noch sehr vage - so war unklar, wann wie viele «Botschafter» zum Einsatz kommen oder wie eine breite Kommunikationskampagne aussehen könnte.

Die Polizei beendete im Laufe des Samstags zunächst mehrere Veranstaltungen, bevor sie den Hafenpark in der Nacht schließlich ganz räumte. Zuvor war es auch zu einer Auseinandersetzung gekommen, bei der ein 28-Jähriger verletzt wurde. Das Sicherheitsdezernat erklärte daraufhin, dass die «AHA-Regeln» noch einmal im Bewusstsein verankert werden müssten. Außerdem gelte weiterhin ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum.

Auch mit Blick auf die anstehende warme Jahreszeit hatte die Stadt Frankfurt am Dienstag zu einer «Corona-Hotspot-Konferenz» geladen, um präventive Maßnahmen für die nächsten Wochen zu besprechen. Neben Feldmann waren unter anderem Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU), Polizeipräsident Gerhard Bereswill und Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) dabei.

«Jeder Einzelne entscheidet, ob der Kampf gegen die Pandemie erfolgreich ist oder alles aufs Spiel gesetzt wird», sagte Frank. Feldmann ergänzte: «Alles was wir erreicht habe an Öffnung und an Liberalisierung, das wollen wir verteidigen.» So würden am Mittwoch in Frankfurt der Zoo und der Palmengarten öffnen. Zugleich zeige sich in Offenbach, wie schnell die 7-Tages-Inzidenz wieder auf über 100 steigen könne - was wieder mehr Einschränkungen bedeute.

Klar ist auch, dass Bilder, wie es sie 2020 auf dem Opernplatz gab, in diesem Jahr verhindert werden sollen. Angesichts geschlossener Clubs und Diskotheken hatte sich der Platz zu einem Feier-Hotspot entwickelt.

In einer Nacht im Juli war es dort zu heftigen Krawallen mit Angriffen auf Beamte und deren Fahrzeuge gekommen, mehrere Polizisten wurden verletzt. «Noch haben wir keine großen Ausschreitungen, das unterscheidet uns vom letzten Sommer», sagte der Oberbürgermeister. Und: «Wir wollen schöne und vergnügte Sommertage mit wenig Krawall haben.»

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