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Tarifgespräche für Gebäudereiniger laufen konstruktiv

30.09.2019 - Zu welchen Bedingungen arbeiten künftig die rund 650 000 Gebäudereiniger in Deutschland? Bei den Verhandlungen geht es nach ersten Warnstreiks um die Details.

  • Zwei Gebäudereiniger putzen ein gläsernes Dach. Ihre Körper spiegeln sich dabei in den Glasabschnitten. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Zwei Gebäudereiniger putzen ein gläsernes Dach. Ihre Körper spiegeln sich dabei in den Glasabschnitten. Foto: Sebastian Kahnert/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa) - Nach ersten Warnstreiks der Gebäudereiniger sind die Tarifverhandlungen konstruktiv verlaufen. Nach übereinstimmenden Angaben der IG Bau und der Arbeitgeber wurden am Montag in Dreieich bei Frankfurt in kleinen Runden einzelne Themen des Manteltarifvertrags besprochen. Ein Abschluss zeichnete sich aber noch nicht ab. Die sechste Verhandlungsrunde könnte auch noch am Dienstag am selben Ort fortgesetzt werden, hieß es in Verhandlungskreisen.

«Inhaltliche Durchbrüche gibt es noch nicht. Ob vertragliche Arbeitszeiten, Zuschläge oder Urlaub - die Themenpalette ist breit, einige Positionen sind noch unterschiedlich», erklärte der Geschäftsführer des Bundesinnungsverbandes, Johannes Bungart.

Die IG Bau hatte in der Branche mit rund 650 000 Beschäftigten mit weiteren Warnstreiks gedroht, sollten die Verhandlungen erneut ohne Ergebnis bleiben. Bereits in der vergangenen Woche hatten Fenster- und Fassadenreiniger, Putzkräfte sowie Reiniger von Industriemaschinen vorübergehend die Arbeit niedergelegt.

Die Gewerkschaft fordert vor allem die Einführung eines Weihnachtsgelds sowie die Bezahlung von Überstundenzuschlägen für Teilzeitbeschäftigte. Die Arbeitgeber lehnen ein 13. Monatsgehalt bislang ab und wollen darüber erst im Zuge der Lohntarifverhandlungen 2020 sprechen. Sie hatten überraschend im April den Rahmentarif gekündigt, weil sie Teilzeitkräften weiter keine Überstundenzuschläge zahlen wollen.

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