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Tausende folgen Aufruf von Fridays for Future

24.05.2019 - Viele von ihnen sind zu jung, um am Sonntag wählen zu gehen und erheben ihre Stimme deshalb auf andere Weise: Schüler und Studenten haben am Freitag für mehr Klimaschutz demonstriert. Weltweit war zu Kundgebungen aufgerufen worden, auch in vielen hessischen Städten.

  • Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit einem Plakat mit der Aufschrift «Keine Kohle für Kohle». Foto: Boris Roessler © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Schülerinnen und Schüler demonstrieren mit einem Plakat mit der Aufschrift «Keine Kohle für Kohle». Foto: Boris Roessler © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Tausende meist junge Demonstranten haben am Freitag in Hessen eine ehrgeizige Klimapolitik gefordert. Alleine 4500 Teilnehmer zählte die Polizei bei einem Marsch durch die Frankfurter Innenstadt vor die Europäische Zentralbank (EZB). «Wir wollen zwei Tage vor der Europawahl ein Zeichen setzen», sagte Emil Riedel, einer der Organisatoren, vor Beginn der Demonstration. «Es muss für das Klima gewählt werden.» Auf Transparenten forderten die Teilnehmer «Stoppt den Klimawandel» und betonten «Europawahl ist Klimawahl». Weltweit hatte die Bewegung Fridays for Future zu Kundgebungen aufgerufen.

Der Demonstrationszug bewegte sich vom Willy-Brandt-Platz in der Innenstadt zur EZB, wo sich ein Teil der Demonstranten aus Protest kurz auf die Straße legte. Ähnliche Kundgebungen waren vor dem Europäischen Rat in Brüssel, dem Europäischen Parlament in Straßburg und der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg geplant. Ziel war, auf deren Bedeutung in der Klimapolitik aufmerksam zu machen.

Das Europäische Parlament, das am Sonntag gewählt werde, sei das letzte, das in der Klimapolitik noch wirksam umlenken könne, bevor es zu spät sei, sagte Mit-Initiator Riedel. «Wir brauchen endlich eine Klimapolitik, die eine Zukunft ermöglicht.» Die Veranstalter schätzten die Zahl der Teilnehmer in Frankfurt auf rund 6000.

Auch in zahlreichen anderen hessischen Städten gingen junge Leute auf die Straße, in Darmstadt berichtete die Initiatoren von 2000 Teilnehmern, in Kassel schätzte die Polizei die Zahl der Teilnehmer auf bis zu 2000. Zu Aktionen war unter anderem auch in Wiesbaden, Fulda, Marburg und Gießen aufgerufen worden.

Die Bewegung hatte zu einem globalen Klimastreik zur Europawahl aufgerufen. Mehr als 1600 Demonstrationen waren weltweit in 125 Ländern geplant, darunter Schüler in mindestens 218 deutschen Städten. Initiatorin ist die 16-jährige schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die seit August 2018 freitags für besseren Klimaschutz demonstriert.

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