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Tod im Kletterpark: Prozess gegen Betreiber beginnt

02.02.2019 - Eine Zwölfjährige verunglückt im August 2015 bei einem Sturz von einem Sprungturm. Einen Monat später stirbt sie. Nun stehen die Betreiber der Anlage wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht.

  • Der Eingang des Landgerichts Gießen in Hessen. Foto: Marius Becker/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Der Eingang des Landgerichts Gießen in Hessen. Foto: Marius Becker/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Gießen/Schotten (dpa/lhe) - Ein Ausflug in einen Kletterpark wird einem Mädchen zum Verhängnis: Die Zwölfjährige stürzt unglücklich von einem Sprungturm, verletzt sich schwer und stirbt. Dreieinhalb Jahre nach dem Unfall in Schotten im Vogelsbergkreis stehen nun zwei Parkbetreiber wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Die Zweite Strafkammer muss von Dienstag (5. Februar) an klären, ob unzureichende Sicherheitsvorkehrungen zu dem Unglück führten.

Das zwölf Jahre alte Mädchen war der Anklage zufolge im August 2015 bei einem unkontrollierten Sprung von einem sogenannten Freefall-Tower von der Umrandung des Sprungkissens abgeprallt und mit dem Kopf auf einen Felsbrocken aufgeschlagen. Bei dem Sturz hatte die Zwölfjährige ein Schädel-Hirn-Trauma und Knochenbrüche erlitten. Sie lag einen Monat im Koma und war dann gestorben.

Vor dem Sprung aus neun Metern soll das Mädchen mit einer gleichaltrigen Freundin und einem Mitarbeiter der Anlage den Absprung noch aus geringerer Höhe geübt haben.

Den Betreibern des Parks wird vorgeworfen, dass die Sprunganlage nicht verkehrssicher gewesen sei. Nach Angaben des Landgerichts wird es in dem Prozess unter anderem um die Felsbrocken in der Nähe des Sprungkissens gehen. Die Kammer hat bislang sieben Verhandlungstage bis Anfang März geplant.

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