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Tödliche Messerattacke auf Lebensgefährtin: Mann vor Gericht

05.10.2020 - Sie soll ihm noch das Messer bezahlt haben, mit dem er sie dann später umbrachte. Wegen des tödlichen Messerangriffs vor einem Frankfurter Supermarkt beginnt nun der Prozess gegen den Mann.

  • Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: picture alliance / Peter Steffen/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Sie bezahlte ihm auch noch die Tatwaffe: Weil er seine Lebensgefährtin im Oktober 2019 vor einem Supermarkt in Frankfurt mit 35 Messerstichen getötet haben soll, steht von diesem Mittwoch (7.10.) an ein 44 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt. Hintergrund der Tat soll laut Staatsanwaltschaft die von der 24-Jährigen beabsichtigte Trennung von dem Mann gewesen sein. Die Anklage geht von Totschlag aus (AZ 3590 Js 245951/19)

Den Ermittlungen zufolge war das Paar vor der Tat in dem Supermarkt im Stadtteil Bornheim einkaufen, wo sich der mutmaßliche Täter demnach auch das Messer besorgte, das die Frau ihm noch an der Kasse bezahlte. Auf der Straße kam es danach zu der blutigen Attacke, bei der das Opfer so schwer verletzt wurde, dass es im Krankenhaus starb.

Nach den Stichen auf die Frau verletzte sich der schwedische Staatsangehörige nach Erkenntnissen der Ermittler selbst mit dem Messer und wurde deshalb ebenfalls in die Klinik gebracht. Nach seiner Entlassung von dort wurde er festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft geht nicht von einem Mord, sondern von Totschlag aus. Man könne derzeit nicht mit abschließender Sicherheit von einer «Arg- und Wehrlosigkeit» beim Opfer ausgehen, was eine Anklage wegen heimtückischen Mordes gerechtfertigt hätte. Die Schwurgerichtskammer hat bislang fünf Verhandlungstage bis Ende Oktober terminiert.

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