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Top-Manager: Kein Frauen-Bundesligist stand «auf der Kippe»

18.05.2020 - Der Vorsitzende des DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen sieht durch die Corona-Pandemie keinen der zwölf Erstligisten in der Existenz bedroht. Durch den Solidarfonds der Deutschen Fußball Liga sei «sichergestellt», dass die sechs Nicht-Lizenzvereine der Frauen-Bundesliga «die Corona-Mehrkosten und die fehlenden Zuschauereinnahmen sowie mögliche Sponsorenausfälle kompensieren können. Ein Verein, der auf der Kippe stand, ist mir aber auch nicht bekannt», sagte Siegfried Dietrich dem «Kicker» (Montag).

  • Frankfurts Manager Siegfried Dietrich ist vor dem Spiel im Stadion. Foto: Lukas Schulze/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Frankfurts Manager Siegfried Dietrich ist vor dem Spiel im Stadion. Foto: Lukas Schulze/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch für die Lizenzclubs wie Wolfsburg, Hoffenheim oder den FC Bayern rechnet Dietrich nicht mit finanziellen Kürzungen. «Ich gehe davon aus, dass der Frauenfußball weiterhin ein wichtiges Thema für diese Vereine bleibt und die Frauen mit Blick auf Wachstumspotenzial und gesellschaftliche Bedeutung keine Kürzungen zu erwarten haben», sagte der Manager des siebenmaligen deutschen Meisters und viermaligen Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt, der zur kommenden Saison mit dem Männer-Bundesligisten Eintracht Frankfurt fusioniert.

Die DFL unterstützt die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga mit einer Zahlung von 7,5 Millionen Euro. Die Bundesliga der Frauen soll ab dem 29. Mai fortgesetzt werden - mit Geisterspielen ohne Zuschauer und unter Einhaltung des Hygienekonzeptes der DFL. Um die verbleibenden sechs Spieltage absolvieren zu können, bedarf es aber noch einer Genehmigung durch die Politik. «Unser Anspruch ist es, als starke Marke mit großem Entwicklungspotenzial professionell wahrgenommen zu werden», sagte der 62 Jahre alte Dietrich.

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