Diese Seite benötigt Javascript! Bitte aktivieren Sie Javascript für eine korrekte Darstellung.

Trockener Sommer und Wildschweine schmälern Maisernte

24.09.2019 - Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Maisernte in Hessen fällt voraussichtlich in diesem Jahr unterdurchschnittlich aus - zum Leid der Bauern. Schuld daran sei vor allem der trockene Sommer, sagte der Sprecher des hessischen Bauernverbandes Bernd Weber. «Je nach Niederschlagsverteilung und Standort sind die Erträge unterschiedlich.» Vor allem im Kreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen falle die Ernte schlecht aus. Auch deshalb, weil Wildschweine die Felder plündern. Die nutzen den Mais als Futterquelle, wodurch laut Weber enorme Schäden entstehen. Die Folge für die Landwirte: Sie müssen Futter zukaufen, «und das ist natürlich teuer». Auch die Zuckerrübenernte sei kleiner als in den vergangenen Jahren.

  • Ein Maiskolben liegt bei Erntearbeiten auf einem Maisfeld. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Ein Maiskolben liegt bei Erntearbeiten auf einem Maisfeld. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bis spätestens Anfang Oktober soll die Silomaisernte abgeschlossen sein. Die Zuckerrüben werden bis Ende November von den Feldern geerntet.

Neben der Ernte bereitet auch das Agrarpaket der Bundesregierung den Bauern Kopfzerbrechen. Die Maßnahmen zum Insektenschutz sollen unter anderem die Nutzung von Glyphosat verbieten. «Immer mehr Verbote, immer mehr Auflagen - die Landwirte fürchten um Ihre Existenz». Aus stillen Protest stellen daher viele Bauern grüne Holzkreuze in ihren Feldern auf.

Schließen

Aus Sicherheitsgründen werden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet.

Um das zu verhindern, werden Sie bitte vor Ende dieses Zeitraums wieder aktiv.

Nach erfolgtem Logout können Sie sich erneut anmelden.
Aus Sicherheitsgründen wurden Sie nach 30 Minuten Inaktivität vom System abgemeldet. Bitte loggen Sie sich erneut ein.

Homepage aktualisieren