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Vater wollte Hochzeit verhindern: Prozess wegen Mordversuchs

21.11.2018 - Kassel/Sontra (dpa/lhe) - Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat in Kassel ein Prozess wegen eines Mordversuchs begonnen. Vor dem Landgericht steht seit Mittwoch ein 44-jähriger Vater aus Göttingen. Der Deutsche mit türkischen Wurzeln soll im Februar den kurdischen Freund seiner Tochter kurz vor der geplanten Hochzeit angeschossen haben. Das Opfer überlebte schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten versuchten Mord aus niedrigen Beweggründen und gefährliche Körperverletzung vor. Zum Prozessauftakt schwieg er.

  • Die Außenaufnahme zeigt die Justizbehörden in Kassel. Foto: Swen Pförtner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Die Außenaufnahme zeigt die Justizbehörden in Kassel. Foto: Swen Pförtner/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Laut Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte die Ehe «um jeden Preis verhindern». Der Vater habe das damals 24-jährige Opfer im Februar aus einem Gebetsraum in Sontra (Werra-Meißner-Kreis) geholt und auf einem Parkplatz mit einer Pistole und einer Luftdruckwaffe bedroht. Dann drückte er mehrfach ab. Das Opfer brach nach einer kurzen Flucht schwer verletzt zusammen. Der Angeklagte wurde später in Nordrhein-Westfalen festgenommen.

Zu dem Prozess kamen viele Zuschauer aus dem Umfeld der Prozessbeteiligten. Deshalb war die Polizei mit Einsatzkräften vor Ort. «Es gibt aber keine konkreten Hinweise auf eine Gefährdung des Prozesses», sagte ein Sprecher. Bis Ende Dezember sind noch sechs Verhandlungstage angesetzt.

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