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Verdi: Commerzbank-Strategie nicht auf Belegschaft-Rücken

27.09.2020 - Nach der Berufung von Deutsche-Bank-Manager Manfred Knof setzt die Gewerkschaft Verdi auf einen konstruktiven Dialog über den künftigen Kurs des Instituts. «Die Arbeitnehmer erwarten, dass jetzt Ruhe in die Bank kommt, eine mit uns abgestimmte Strategie vorgestellt wird, die nicht ausschließlich auf dem Rücken der Belegschaft ausgetragen wird und endlich ein echter Dialog zwischen CEO und Arbeitnehmervertretern stattfindet», sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Stefan Wittmann am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

  • Das Logo der Commerzbank an der Zentrale in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur

    Das Logo der Commerzbank an der Zentrale in Frankfurt am Main. Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Darüber hinaus ist unsere Erwartung, dass vor Verkündung einer Strategie zumindest eine Einarbeitung des CEO passiert», bekräftigte Wittmann, der Mitglied des Commerzbank-Aufsichtsrates ist. Das Kontrollgremium hatte sich in einer Sitzung am Samstag einstimmig für Knof als künftigen Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive Officer/CEO) des Frankfurter MDax-Konzerns ausgesprochen.

Knof soll zum 1. Januar 2021 die Nachfolge von Martin Zielke antreten - vorausgesetzt, die Aufsichtsbehörden stimmt der Personalie zu. Der Jurist Knof leitet seit dem 1. August 2019 das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank. Zuvor war der heute 55-jährige Deutschlandchef beim Versicherungskonzern Allianz.

Zielke hatte nach harscher Kritik von Investoren Anfang Juli seinen Rücktritt angekündigt. Die Bank hatte daraufhin entschieden, den Vertrag mit dem seit Anfang Mai 2016 amtierenden Konzernchef spätestens zum 31. Dezember aufzulösen.

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